Eine bezahlte Veranstaltung vor Ort — Tagesseminar, Workshop, Abendveranstaltung oder Retreat —, für die deine Teilnehmer ein Ticket kaufen. Die Landingpage verkauft diese Tickets: mit Preis, Live-Countdown und Kasse über deinen Zahlungsanbieter. Vorbild ist unser eigenes Event NOW Money Mind, das wir genau so verkaufen.
Ein Abend oder ein Tag im selben Raum schafft, was kein Video schafft: Deine Teilnehmer erleben dich, deine Energie und die anderen im Raum. Und weil sie für ihr Ticket bezahlt haben, kommen sie auch — und arbeiten mit.
Du brauchst keine Bühne und keine hundert Plätze. Ein Abendseminar mit 20 Leuten im eigenen Seminarraum, ein Halbtages-Workshop oder ein Kreis im kleinen Rahmen funktioniert genauso — zum Beispiel ein Hypnose-Abend, Donnerstag 19 bis 21 Uhr, 20 Plätze, 49 €. Claude fragt dich gleich am Anfang, wie lange dein Event dauert, und passt die Tiefe der Seite daran an: Ein Abend mit zwei Stunden bekommt zwei, drei Inhaltspunkte und einen kurzen Ablauf statt drei ausführlicher Sessions — und verspricht einen Einblick und etwas zum Mitnehmen, nicht die Tiefe eines ganzen Seminartags. Early Bird, Gruppen-Ticket und Werbe-Tracking sind Angebote, kein Muss.
Über Meta-Werbung führst du die richtigen Menschen direkt zur Ticket-Seite — und vom Event aus in dein Programm:
Jedes Ticket ist bezahlt, bevor du vor deinen Teilnehmern stehst — das Event finanziert deine Werbung mit.
Einen Abend oder einen ganzen Tag mit dir erleben baut mehr Nähe auf als jeder Funnel.
Wer einen Tag mit dir verbracht hat, sagt beim Folgeangebot leichter Ja.
Jeder Kauf bringt dir einen Kontakt, der schon einmal Geld bei dir ausgegeben hat.
Bevor du loslegst, muss Claude Code einmal auf deinem Computer eingerichtet sein (Desktop-App + Git + einmalige Installation). Das machst du nur EINMAL — danach gilt es für alle Anleitungen.
Zum Setup-Guide →Schon eingerichtet? Dann geht's direkt weiter.
1. Seite bauen — etwa 2–3 Stunden, dazu ein eigener Termin von rund einer Stunde für Rechtliches, Kasse und Werbe-Messcode. Claude fragt dich zu Beginn, wie viel Zeit du heute hast, zeigt dir schon nach den ersten drei Themen einen ersten Entwurf und ergänzt ihn Schritt für Schritt. Pausen sind jederzeit möglich.
2. Verkaufsbereit machen — über einige Tage. Steuerberater, Kammer oder Anwalt, dein Zahlungsanbieter und deine Domain arbeiten zu. Dafür bekommst du von Claude eine ausdruckbare Aufgabenliste mit fertigen Fragen zum Weitergeben.
Vorab-Checkliste — kein Muss, aber jeder Punkt spart dir später Zeit:
In diesem Ordner wird deine Landingpage entstehen — Texte, Design, alles.
Das sind die Dateien, die Claude „beibringen", wie deine Landingpage aufgebaut werden soll. Das Herzstück des Systems — ohne sie funktioniert der ganze Prozess nicht.
Die einmalige Einrichtung hast du im Setup-Guide erledigt. Ab jetzt arbeitest du komplett in der App — ohne Terminal.
Jetzt geht's los. In Claude Code siehst du unten auf dem Bildschirm ein Eingabefeld — dort tippt man mit Claude wie in einem normalen Chat. Kopiere genau diesen Prompt und füge ihn dort ein:
Claude liest jetzt alle Dateien aus deinem Ordner, gibt dir einen kurzen Fahrplan (9 Schritte) und fragt als Erstes: „Hast du schon eine Website oder Landingpage zu deinem Angebot/Geschäft? Wenn ja, schick mir den Link." Hast du eine, liest Claude sie, fasst in ein paar Zeilen zusammen, was dort steht, und fragt nach, ob das noch aktuell ist — deine Antwort geht immer vor, und was schon auf der Website steht, musst du nicht noch einmal erzählen. Falls Claude deine Seite nicht öffnen kann, kopierst du den Text von Startseite und „Über mich" hinein — halte ihn bereit. Gleich danach fragt Claude, wie lange dein Event dauert — ein Abend oder Vortrag mit 1–3 Stunden, ein Halbtag, ein Tagesseminar oder mehrere Tage — und passt die Tiefe der ganzen Seite daran an: Ein Abend mit zwei Stunden verspricht einen Einblick und ein Werkzeug zum Mitnehmen, nicht so viel wie ein ganzer Seminartag. Danach kommen die Fragen zu deinem Event (Name, Datum, Uhrzeiten, Location, Plätze), zu deinem Wunschteilnehmer, zu dir, zu Inhalten und Ablauf, zu Ticketarten und Preisen, zu deinem Zahlungsanbieter, zu Design und Tonalität. Vieles schlägt Claude selbst vor — du sagst nur „passt". Aus deinen Antworten baut Claude die komplette Seite: Hero mit Preis und Live-Countdown, Ticket-Karten, FAQ, die Kaufleiste, die am Handy mitläuft, und die Dankeseite, auf der deine Käufer nach dem Kauf landen.
Claude fragt dich im Verlauf, ob du eigene Bilder einbauen willst — am stärksten wirken ein Foto von dir (auf der Bühne oder in deinem Seminarraum), ein Foto der Location und dein Logo. Wenn ja:
Claude fragt dich aktiv nach Videos — am stärksten wirken ein Aftermovie vom letzten Event im Hero und Video-Stimmen von Teilnehmern bei den Testimonials. Standard ist immer ein eleganter Platzhalter, du kannst Videos jederzeit später nachreichen oder stattdessen Stimmen in Textform mit Foto + Name + Ergebnis nutzen.
Wenn du echte Videos einbetten willst, läuft das über Vimeo. Für Video-Stimmen reicht der kostenlose Plan. Das stumme Aftermovie im Hintergrund des Hero (ohne Bedienelemente, bei Vimeo „Background"-Video) geht nur mit einem bezahlten Vimeo-Plan — so steht es in der Vimeo-Hilfe („About embedding background and Chromeless videos"). Ohne bezahlten Plan setzt Claude ein Foto in den Hero und bindet das Aftermovie als normales Video weiter unten ein.
https://vimeo.com/123456789). Bei nicht gelisteten Videos den kompletten Link inklusive der Zeichenfolge dahinter kopieren (z. B. https://vimeo.com/123456789/a1b2c3d4e5) — ohne diesen Teil bleibt das Video schwarzLeg zum Aftermovie ein Standbild in den Ordner (z. B. ein Screenshot aus dem Video oder ein Event-Foto) — es steht da, bis das Video läuft. Das Aftermovie im Hero startet sofort stumm im Hintergrund — datenschutzfreundlich eingebunden (ohne Vimeo-Tracking-Cookies). Das muss in deiner Datenschutzerklärung stehen, Claude erinnert dich daran. Video-Stimmen laden erst, wenn der Besucher in der Cookie-Leiste „Akzeptieren" klickt oder direkt auf das Video tippt.
Schon nach den ersten drei Themen baut Claude einen ersten Entwurf der Startseite (index.html) und zeigt ihn dir; danach ergänzt jede Antwort die Seite. Am Ende stehen die Startseite mit Preis, Live-Countdown, Ticket-Karten und Ticket-Auswahl-Dialog und die Dankeseite (ticket-gesichert.html) mit Kalender-Buttons (Google Calendar + Apple/Outlook .ics) — dazu deine ausdruckbare Aufgabenliste für Etappe 2.
Wenn Claude fertig gebaut hat, zeigt er die Seite im Preview-Panel. Falls nicht automatisch: diesen Prompt verwenden:
Schau dir die Seite an. Passt etwas nicht, sag es Claude in eigenen Worten:
Claude passt an, du schaust wieder in die Vorschau. So lange, bis alles sitzt. Schau dir die Seite dabei auch in der Handy-Ansicht an — die meisten Tickets werden am Handy gekauft.
Netlify ist der Dienst, der deine Seite im Netz zugänglich macht. Das Wichtige vorweg: der kostenlose Plan reicht für deine Event-Landingpage völlig aus. Da der Kauf beim Zahlungsanbieter läuft und nicht über ein Formular, spielen Formular-Limits für dich keine Rolle.
Du ziehst deinen kompletten Projektordner auf Netlify. Bei dieser Seite brauchst du keine ZIP-Datei. Danach ist die Seite live — zunächst auf einer netlify.app-URL, deine eigene Subdomain folgt im nächsten Schritt.
Deine Seite läuft jetzt auf einer netlify.app-URL (z. B. mutiges-licht-1234.netlify.app). Für einen professionellen Auftritt verbindest du sie mit einer eigenen Subdomain wie event.deinefirma.at. Du musst keine neue Domain kaufen — eine Subdomain deiner bestehenden Domain reicht.
event.deinefirma.at → bestätigenevent) · Wert / Ziel: die netlify.app-Adresse aus Netlify · TTL: Standardwert lassenJetzt steht deine endgültige Adresse — Zeit, die Kasse anzuschließen. Der Kauf passiert bei deinem Zahlungsanbieter (z. B. CopeCart): Er kassiert, schickt Bestätigung und Rechnung. Deine Seite braucht von ihm nur zwei Dinge: den Checkout-Link für jeden Kauf-Button und die Weiterleitung zurück auf deine Dankeseite.
https://DEINE-DOMAIN/ticket-gesichert?ticket=einzelhttps://DEINE-DOMAIN/ticket-gesichert?ticket=gruppe3https://DEINE-DOMAIN/ticket-gesichert?ticket=vipWer Tickets verkauft, braucht mehr als Impressum und Datenschutz. Claude formuliert keine Rechtstexte selbst — du lieferst sie, Claude baut sie als eigene Seiten ein und verlinkt sie im Footer.
Bevor du die Seite bewirbst, kaufst du selbst ein Ticket — über die echte Internet-Adresse, einmal pro Ticketart. Nur so weißt du sicher, dass Kasse, Weiterleitung und Dankeseite zusammenspielen. Je nach Anbieter gibt es dafür einen Testmodus oder einen 100-%-Gutschein — sonst kaufst du echt und erstattest den Betrag danach. Wie das bei deinem Anbieter geht, zeigt dir Claude (am besten mit einem Screenshot).
Wenn du über Meta (Facebook / Instagram) Werbung schaltest, willst du wissen, wer über deine Ads auf der Landingpage landet und ein Ticket kauft. Dafür brauchst du einen Meta Pixel — einen kleinen Tracking-Code, den Claude bereits als Platzhalter in deine Seite eingebaut hat.
Deine Dankeseite feuert dabei das NOW-Ziel-Event NOW_TICKET — genau einmal pro Kauf. Parallel läuft Metas Standard-Event Purchase mit dem Ticketpreis als Wert mit — so siehst du im Werbekonto, wie viel Umsatz jeder Werbe-Euro bringt. Zusätzlich meldet die Seite InitiateCheckout, sobald jemand auf einen Link zur Kasse klickt. Optimiert wird aber nur auf das eine, klar benannte Ziel-Event: NOW_TICKET.
Das ist der Schritt, den fast alle vergessen: Ein feuerndes Event bringt nichts, solange deine Kampagne nicht darauf optimiert. Ohne diesen Schritt läuft dein Budget ins Leere.
NOW_TICKET wählen, Name „NOW TICKET — [Event] [Datum]", Kategorie Kauf — keinen festen Wert eintragen, der echte Ticketpreis kommt mit dem EventFeuert das Event nicht, merkst du das an keiner Fehlermeldung — nur an fehlenden Conversions. Deshalb einmal sauber testen:
InitiateCheckout erscheinenNOW_TICKET und genau ein Purchase mit dem richtigen Ticketpreis stehen — nicht zweimalPurchase doppelt an, ist irgendwo noch ein Pixel beim Zahlungsanbieter hinterlegtBestätigung und Rechnung schickt dein Zahlungsanbieter nach jedem Kauf (bei Stripe nur mit aktivierter Rechnungserstellung — einmal prüfen). Was fehlt, sind die Mails bis zum Event: Anreise, Ablauf, Vorfreude. Die sorgen dafür, dass deine Käufer gut vorbereitet, pünktlich und mit Energie im Raum sitzen.
Ab etwa 30 Plätzen übergibst du jeden Käufer an Mailchimp — ein Programm für Newsletter und automatische Erinnerungs-Mails (damit arbeiten wir selbst). Manche Zahlungsanbieter haben eine eigene Mailchimp-Verknüpfung in den Einstellungen — sonst verbindest du beide am einfachsten über Zapier, einen Dienst, der zwei Programme automatisch miteinander verbindet, ganz ohne Code.
Ab jetzt landet jeder neue Ticketkauf automatisch in Mailchimp.
Mailchimp → „Automations" → „Customer Journeys" → „Create Journey", Trigger: Tag „event-ticket". Darin 3 zeitgesteuerte Reminder, gesteuert über das Event-Datum:
Jeden Kauf siehst du im Dashboard deines Zahlungsanbieters — dort findest du auch Käuferdaten und Rechnungen. Bevor du Werbung schaltest: Impressum, Datenschutz und AGB einbauen lassen. Für die Erinnerungs-Mails bis zum Event reicht bei kleinen Events deine Käuferliste; ab etwa 30 Plätzen koppelst du deinen Anbieter an Mailchimp — wie das geht, steht im Bonus-Block oben. Und wenn du später etwas ändern willst: zurück in die Desktop-App über den „Code"-Tab, Änderung sagen, dann In Netlify dein Projekt öffnen → Reiter „Deploys" → den Ordner in das Upload-Feld dort ziehen — die alte Version wird automatisch ersetzt (nicht über Netlify Drop, das legt eine neue Seite an).
https://DEINE-DOMAIN/ticket-gesichert?ticket=einzel (Gruppen-Ticket: ?ticket=gruppe3), ohne „.html". Ohne Weiterleitung bekommt dein Käufer keine Kalender-Buttons und dein Werbekonto erfährt nichts vom Kauf. Danach einen neuen Testkauf machen (Step 11).